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17.04.2026 – Memmingen

Hallo Ihr Lieben,
jetzt ist es schon April – aber: endlich geht es wieder los! Unsere Schandmäuler betreten nach und nach endlich wieder die Bretter, die uns so viel bedeuten.

Jahresauftakt sollte dieses Jahr in Memmingen stattfinden. An einem Freitag. Was heißt das für verrückte Fans aus dem Norden? Genau – Donnerstag Urlaub und Anreise! 720 km lagen vor uns, die wir aber durch wenig Stau wirklich gut hinter uns brachten. 22:30 Uhr erreichten wir Memmingen am 17. April. Da wir noch etwas Essen wollten, suchten wir uns noch einen McDonalds und erhaschten freudigerweise ein Schild, auf dem dick und groß „Schandmaul“ zu lesen war. Da freut sich doch ein jedes Fanherz. Natürlich durfte ein Foto nicht fehlen. Wir bezogen danach aber unsere Unterkunft und tankten Kraft für den nächsten Tag.

Freitagmorgen – wir standen gemütlich auf und machten uns fertig, um frühstücken zu fahren. Als wir unsere Bäuche voll geschlagen hatten, machten wir die kleine Stadt Memmingen noch ein wenig unsicher und entschieden dann, uns die Parkplatzsituation des Kaminwerks anzuschauen. Angekommen sahen wir direkt: es gibt genug Parkplätze, sodass wir mit dem Auto zum Konzert fahren konnten, statt zu laufen. Der Gedanke kam auf, da nicht alle eine weitere Nacht bleiben würden und entsprechend direkt vom Kaminwerk aus losfahren konnten. Wir waren kaum vom Parkplatz runter gefahren, als uns wohlbekannte Kennzeichen entgegen kamen. Birgit stoppte sogar für uns, sodass ein kleiner Straßenplausch entstand. Wir entschieden uns aber dann dazu, richtig hallo zu sagen, sodass wir drehten und nochmal auf den Parkplatz fuhren. Nach einer kleinen Knuddeleinheit konnten wir nicht so schnell schauen, wie wir bereits mit Gepäck versorgt wurden. Gerne halfen wir natürlich einige Dinge zur Halle zu tragen. Wir durften auf ein Getränk und zum quatschen ein Bisschen bleiben, bis wir uns wieder auf den Weg zur Stadt machten, um etwas Essbares zu finden. Es war 15:00 Uhr zu diesem Zeitpunkt – Memmingen hatte allerdings gefühlt komplett Mittagspause, was Restaurants anging. Wir landeten schlussendlich bei einem kleinen vietnamesischen Bistro, wo es sehr lecker schmeckte. Nach dem Essen machten wir noch ein bis zwei Besorgungen und fuhren zurück zum Kaminwerk. Angekommen konnten wir endlich weitere Freunde begrüßen und quatschten. Die Zeit bis zum Einlass ließ sich durch schöne und ausgiebige Gespräche super überbrücken. Wir ergatterten die 1. Reihe und freuten uns tierisch auf das 1. Konzert unserer Herzensband für das Jahr 2026. 

Vermaledeyt eröffneten den Abend pünktlich und sorgten als Opener für eine großartige Stimmung. Die Fans hatten Bock und die Band genoss es in vollen Zügen. Das merkte man richtig. Auf jeden Fall eine tolle Band, die wir uns sehr gut öfter als Vorband von Schandmaul vorstellen könnten. Sie heizten dem Publikum sehr gut ein und machten Spaß. Damit wuchs die Vorfreude auf Schandmaul umso mehr. Als sie die Bühne verließen und die Umbaupause startete, konnte ich es kaum noch erwarten. 
Als endlich das Intro startete, ertönten freudige Rufe des Publikums. Die Band trat mit großem Jubel auf die Bühne und wurde von uns begrüßt. Das erste Lied direkt ein altbekanntes „Neues“. „In der Hand“ eröffnete den Abend und machte sofort Bock auf den Rest der Setliste. Leider wussten wir ja bereits, dass Memmingen nur die kurze Setliste sein würde, entsprechend 90 Minuten. Neben den bekannten Gassenhauern wie beispielsweise „Der Teufel“, „Bunt und nicht braun“, „Dein Anblick“, „Tatzelwurm“ oder „Pfeiffer“ stand auch endlich mal wieder ein Akustik-Stück auf dem Programm, über das ich mich sehr freute: „Käptn Coma“. Das absolute Highlight des Konzertes waren sicherlich die beiden brandneuen Songs und damit die Premiere. „Brenn an beiden Enden“ war der erste Song, den wir hören durften. Wirklich mega! Energiegeladener Song mit tollem Text und, zumindest bei mir, der Wirkung zum Nachdenken. Der 2. neue Song kam dann aber auch recht schnell im Set, namensgebend für das neue Album, das am 11. September auf dem Schandmaul-eigenen Folkfield-Festival präsentiert wird: „Sternensegler“. Was für ein unglaublich schöner Song, der zum Träumen einlädt. 
Viel mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, sondern animieren, sich ab September das neue Album anzuschaffen und sich selbst zu überzeugen. Vor allem davon, dass Marco einen wirklich klasse Job macht und man merkt, dass diese Songs jetzt auf ihn zugeschnitten sind. Er hatte sehr viel Spaß beim Singen und die ganze Band strahlte Freude aus beim Spielen der neuen Songs. Eine kleine Bitte an dieser Stelle von mir: Bitte lasst euch einfach darauf ein. Ja es ist nicht mehr Thomas, aber die Songs sind wunderschön und Marcos Stimme passt einfach perfekt zu den neuen Songs! Ich für meinen Teil freue mich tierisch auf das neue Album und liebe die drei neuen Songs jetzt schon sehr!

Nach 90 Minuten endete das Set leider. Die Band versprach noch raus zu kommen, sodass wir noch einige schöne Gespräche führen konnten. Nach und nach löste sich alles auf. Manche fuhren nach Hause, manche nur zur Unterkunft.

Was soll ich sagen? Dieses erste Konzert verspricht eine tolle Konzert-Saison! Kommet in Scharen und kauft Tickets ❤️.

Danke fürs Lesen und Eure Unterstützung!
Eure Marina